Hamza el Kahir wurde etwa 600 n.Chr. in der arabischen Stadt Mekka geboren. Er war einer der ersten Anhänger der aufkommenden islamischen Religion und starb gegen 645 im Kampf für seinen Glauben. Hamza el Kahir ging daraufhin nach Damaskus, von 661 bis 750 Hauptstadt des islamischen Omajjaden-Kalifats. Dort lernte er die Schwertschmiede-Kunst.
Hamza war der erste Lehrer des 1152 in Nord-Afrika unsterblich gewordenen Berbers Muhammad ibn Kassim.
Später reiste er nach Granada, im heutigen südlichen Spanien. Dort verbrachte er gute zweihundert Jahre, bis das Königreich Granada Ende des 15. Jahrhunderts als letzter muslimischer Staat an Spanien fiel. In Granada schmiedete Hamza auch sein Meisterwerk: Ein Schwert, das als "Tochter der Gerechtigkeit" bekannt wurde. Die nächsten Jahre verbrachte Hamza in Rabat, später zog er nach Algiers um. In Algiers betätigte sich Hamza als Poet und Lehrer der Kampfkunst. Hamza el Kahir war ein gläubiger Moslem. Deshalb aß er auch kein Schweinefleisch und trank keinen Alkohol.
Eines Tages traf Hamza auf dem Sklavenmarkt auf den Unsterblichen Duncan MacLeod. Er kaufte ihn frei und behielt ihn als Schüler bei sich. Er bemühte sich, dem Europäer MacLeod die Sitten des Landes näherzubringen. Am 16. Tag des Rabi al-Thani traf Xavier St. Cloud in der Karawanserei nahe Algiers ein, wo sich Hamza und MacLeod aufhielten. Xavier forderte Hamza heraus und bestellte ihn zum Kampf. Hamza wusste, dass er gegen Xavier nicht bestehen konnte. Er beschloss deshalb, die geplante Reise nach Tunis sofort anzutreten. Doch sein Schüler MacLeod weigerte sich, die Herausforderung auszuschlagen. Hamza stellte sich schließlich doch Xavier, um zu verhindern, dass Duncan an seiner Stelle kämpfte. Er konnte nicht zulassen, dass sein Freund Duncan sein Leben für ihn ließ. Hamza el Kahir und Xavier St. Cloud kämpften in der Wüste. Und obwohl er ein exzellenter Schwertkämpfer war, unterlag Hamza dem Mauren und wurde enthauptet.

