Damon Case wurde in Exeter geboren und von gottesfürchtigen Leuten aufgezogen. Er starb seinen ersten Tod im Jahre 1068 bei der Verteidigung seiner Stadt gegen normannische Invasoren. Sein erster Lehrer wurde Leofric, damals Bischof von Exeter. Leofric hatte seinen Lebenssinn in seiner Arbeit für die Kirche gefunden, und er schürte in Case die Ehrfurcht vor Gott und dem Spiel der Unsterblichen. Doch Case war kein Mann der Kirche, und so verlegte er sich bald auf eine andere Berufung: das Spiel. Er glaubte, es sei Gottes Wille, dass die Unsterblichen sich töten müssten. Und so forderte er jeden Unsterblichen heraus, den er traf, ohne Freund oder Feind zu unterscheiden. Doch das Töten bereitete ihm keine Freude, und so verbrachte er als religiöser Mensch viele Zeit im Gebet. Er gewöhnte es sich an, nach einem Kampf Gott für sein Überleben zu danken und für die Seele seines Opfers zu beten. Deswegen bestritt er niemals zwei Kämpfe an einem Tag.
Damon Case kämpfte in den Kreuzzügen. Doch da er an einen barmherzigen Gott glaubte, versuchte er das Leben von Sterblichen wo immer möglich zu schonen.
Im April 1795 hielt sich Damon Case als Pilger im Süden Englands auf. Nahe Dover traf er in einer Taverne den jungen und arroganten Unsterblichen Jean-Philippe de Lafaye. Doch da er an diesem Tag schon getötet hatte, forderte er de Lafaye erst am nächsten Tag heraus. Der junge Unsterbliche war ein guter Schwertkämpfer, doch er war auch arrogant und von sich überzeugt. Case besiegte ihn und betete anschließend in einer nahen Kirche für sein Opfer. Dort suchte ihn Duncan MacLeod auf, der Mentor Jean-Philippes. MacLeod war wütend und suchte den Kampf, doch Case verwies ihn auf den nächsten Morgen. Er wartete noch einige Tage in der Gegend, doch MacLeod tauchte nicht mehr auf.
Damon Case forderte weiterhin alle Unsterblichen heraus, denen er begegnete. 1996 hörte er in Paris vom "unsterblichen Cimoli", der im Zirkus auftrat und seine Unsterblichkeit auf Plakaten bewarb. Case forderte ihn heraus, doch statt des unerfahrenen Cimoli tauchte Duncan MacLeod auf. MacLeod versuchte Case zu überzeugen, den jungen Cimoli gehen zu lassen, doch das widersprach den Prinzipien des Unsterblichen. Er machte keine Unterschiede zwischen jung und alt, erfahren oder nicht. Da MacLeod sich für Cimoli verantwortlich fühlte, kämpfte er schließlich gegen Case und gewann. Als Case sich ein letztes Mal weigerte, auf Cimolis Kopf zu verzichten, enthauptete MacLeod ihn.

